DOWN–SYNDROM UND SEHEN

vallmedicvision-Down-Syndrom.jpg

Was ist ein Down – Syndrom?

Das Down-Syndrom ist ein bei Menschen vorkommendes Syndrom bei dem aufgrund einer Genommutation (Chromosomenaberration/Polyploidie) das gesamte Chromoson 21 oder Teile davon dreifach vorhanden sind („Trisomie“): Eine weitere übliche Bezeichnung dafür lautet daher Trisomie 21.
Auf annähernd 700 Geburten kommt durchschnittlich ein Kind mit Down-Syndrom. Mit höherem Alter der Eltern steigt die Chance, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen.

 

Der Arzt kann nach der Geburt ein Kind mit Down-Syndrom aufgrund folgender Merkmale erkennen:

• Gesicht: Ein Kind mit Down-Syndrom hat gewöhnlich ein rundes Gesicht, das Profil ist eher flach
• Kopf: Der Hinterkopf ist bei den meisten Menschen mit Down-Syndrom leicht abgeflacht
• Augen: Die Augen fast aller Kinder sind leicht schräg aufwärts gerichtet. Zusätzlich verläuft oft eine schmale Hautfalte senkrecht zwischen dem inneren Augenwinkel und dem Nasenrücken. Die Augen können weiße oder hellgelbe Flecken am Rand der Iris haben
• Haare: Die Haare sind normalerweise weich und glatt
• Genick: Neugeborene Babys mit Down-Syndrom können zusätzliche Hautfalten im Genick haben, die aber gewöhnlich mit dem Wachstum verschwinden
• Muskeltonus: Die Gliedmaßen und der Hals kleiner Kinder mit Down-Syndrom sind oft schlaff. Diese Muskelschwäche nennt man Hypotonie.
• Mund: Die Mundhöhle weist oft einen schmalen, hohen Gaumen auf. Aufgrund eines schwächeren Muskeltonus kann die Zunge bei ungenügendem Mundschluß zeitweise aus dem Mund herausschauen.
• Hände: Die Hände sind oft breit und die Finger kurz. Viele Menschen mit Down-Syndrom haben eine „Vierfingerfurche“ d.h. die Handfläche ist von einer Linie durchzogen.
• Füße: Die Füße sind oft gedrungen und haben einen großen Zwischenraum zwischen der ersten und zweiten Zehe
• Körpergröße: Kinder mit Down-Syndrom wiegen bei der Geburt normalerweise weniger als der Durchschnitt, meistens sind sie bei der Geburt auch kleiner. Die endgültige Größe bei Erwachsenen liegt im allgemeinen unter dem Familiendurchschnitt.

 

Häufige Augenerkrankungen bei Patienten mit Down-Syndrom:

• Blepharitis: Entzündung der Augenlider. Geht oft einher mit einer Entzündung der Bindehaut.
• Katarakt: Grauer Star
• Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus
• Nystagmus: Augenzittern.
• Strabismus: Eine Augenmuskelgleichgewichtsstörung, auch bekannt als „Schielen“
• Keratokonus
• Amblyopie
• Flecken am Rand der Regenbogenhaut
• Vermehrter Tränenfluss

 

VallmedicVision Andorra empfiehlt, die Augen von Kindern mit Down-Syndrom regelmäßig untersuchen zu lassen, um möglichst schnell eventuelle Augenerkrankungen zu erkennen und bzw. Schäden vorzubeugen.

Vallmedic


Av. Nacions Unides, 17
AD 700 Escaldes-Engordany
+376 88 55 44

Av. Picasso, 57
07014 Palma de Mallorca
+34 971 220 666

Copyright por Vallmedic 2018. Todos los derechos reservados.